Chelattherapie toxische Metalle ausleiten

Chelat Therapie – zur Ausleitung von Schwermetallen
Der Begriff Chelat kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Zange oder Krebsschere. In der Medizin werden Chelate eingesetzt, um mit Schwermetallen und Calcium stabile Verbindungen zu bilden, um diese über die Nieren aus dem Körper auszuleiten.

Arteriosklerose – Durchblutungsstörungen

Eingesetzt wird die Chelattherapie bei Durchblutungsstörungen des Herzens, des Hirns und der Beine. Auch Sehstörungen, die durch Durchblutungsstörungen entstehen, können durch diese Therapie verbessert werden.

Indikationen für die Chelattherapie sind:

  • Arteriosklerose
  • Durchblutungsstörungen aller Gefäße
  • Neurodegenerative Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson, Amyotrophe laterale Sklerose (ALS)
  • Gedächtnisschwäche, Demenzerkrankungen
  • Offene Beine (Diabetes mellitus)
  • Tinnitus (wenn vaskulär bedingt)
  • Gelenkverkalkung
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Schwermetallbelastung

Studien belegen die Wirksamkeit der Chelattherapie

Das National Institute of Health (NIH ) präsentierte bei den Scientic Sessions 2012 das Ergebnis einer Studie zum Thema Chelat Therapie. Diese Studie mit 1708 Teilnehmern dauerte 7 Jahre und kostete 30 Millionen Dollar, weshalb sie von den Gegnern der Chelat Therapie stark bekämpft wurde. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie waren, dass bestimmte Patienten – z.B. Diabetiker – einen Vorteil von den Chelatinfusionen haben können und dass es kaum Nebenwirkungen gibt. Weiterhin traten während der Studienzeit 18 % weniger Todesfälle, Herzinfarkte und Schlaganfälle auf. Ausserdem verringerte sich die Notwendigkeit von Herzkatheter-Untersuchungen und Bypass-Operationen.

Hierbei muss man davon ausgehen, dass die während der Studie verabreichten Infusionen standardisiert waren. Chelat Therapeuten passen die Chelatinfusionen individuell auf jeden Patienten an. Man kann davon ausgehen, dass bestimmte zusätzliche Medikamente den Erfolg der Therapie noch steigern.

Eine Studie aus dem Jahre 1993 – durchgeführt von Hancke und Flytlie – die 470 Patienten einschloss, kam zu überzeugenden Ergebnissen. Es wurde hier zunächst der Einfluss der Chelattherapie auf die Koronare Herzkrankheit untersucht. Von 65 zunächst für eine Bypass-OP vorgesehenen Patienten war nach Ende der Therapie kein Bypass mehr nötig, bei 24 von 27 ursprünglich für eine Fuss- oder Beinamputation vorgesehenen Patienten konnte diese nach der Chelattherapie unterbleiben. Weiterhin wurde beobachtet, dass Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit ihre Gehstrecke verfünffachen konnten.

Ob als therapeutische Alternative in der Behandlung von allgemeiner Arteriosklerose / Durchblutungsstörungen oder zur gezielten Ausleitung von im Körper angesammelten Schwermetallen: Die Chelattherapie ist eine effektive und unersetzliche Behandlungsmethode zur Therapie verschiedenster Erkrankungen.